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Horst
Neuhaus

Klassische Objektive kaufen? - Anregungen und Tipps

Objektive früherer Jahre werden in der letzten Zeit nicht nur von Sammlern, sondern auch von Fotografen gesucht, die sie mit Adaptern an Digital-SLR's verwenden wollen. Das ist erfreulich, denn die Abbildungsleistung vieler alter Objektive übertrifft nicht selten moderne Systeme. Zwar sind computerberechnete Objektive durch Auswahl verschiedener Glassorten heute weitgehend frei von optischen Fehlern. Doch empfinden nicht alle Fotografen das Ergebnis, eine "neutrale" Bildwiedergabe, als "tot" und greifen deshalb gern zu klassischen Objektiven mit all ihren Eigenheiten. Zu dieser Thematik finden Sie weiter unten auf dieser Eingangsseite viele Informationen und Praxis-Hinweise.

Die Phototechnik der 1950er...

Porst Katalog 1951

Nicht zufällig ziehen sich die 1950er Jahre wie ein roter Faden durch meine Fotowebsite. War doch dies die Zeit, in der ich einen nicht geringen Teil meiner Jungenjahre mit dem Leica-Equipment meines Vaters und in dessen Dunkelkammer verbrachte...

Natürlich findet sich Phototechnik auch aus anderen Zeiten, etwa auf den Belichtungsmesser- oder Filterseiten. Allerdings sind die "Blütejahre der deutschen Kameraindustrie" unabhängig von meinen Affinitäten auch für die aktuelle Fototechnik ein durchaus repräsentativer Zeitabriss.

PhokinaGaben doch die Jahrzehnte zuvor mit ihren Fotoplatten, Planfilmen, Magnesiumblitzen und Holzkameras dem Fotografendasein ein eher rustikales Flair. In den 1950ern hingegen fanden sich nach und nach die technischen Grundlagen ein, mit denen heute die digitalen Multiknipsautomaten aufwarten - kontrollierbare Entfernungseinstellung, integrierte Belichtungsmessung mit automatischer Einstellung, Elektronenblitz, Motorantrieb. Und den 8mm Schmalfilm kann man gut und gerne als Wegbereiter der Videotechnik sehen.

1950 fand die erste Photokina in Kön statt, damals noch "PHOKINA". Photo Porst "Der Welt größtes Fotohaus" beglückte halbjährlich mit seinem "Photohelfer" und dem Motto "wer fotografiert hat mehr vom Leben" (Foto rechts, Porst-Katalog Nr.30/1951). Auch in anderen Fotohäusern, vor deren Schaufenstern man Stunden zubringen konnte, herrschte in dieser Zeit Hochkonjunktur. Interesse geweckt? Mehr hierzu finden Sie in meiner Kleinbildabteilung.

Renaissance klassischer Objektive mit der Digitalfotografie

Einige Jahre bereits dauert die noch vor einem Jahrzehnt nicht unbedingt zu erwartende Wiederauferstehung klassischer Objektivkonstruktionen an. In besonderem Maße nehmen daran optische Produkte der Hersteller Meyer Görlitz, Rodenstock, Steinheil oder Schneider Kreuznach teil. Andere Marken, etwa Isco oder Enna stehen eher im Hintergrund. Dies mag daran liegen, dass sich auch sammlerische Aktivitäten etwa den Isco-Optiken nicht mit Vorliebe widmeten. Vor allem ist dieser "Boom" aber auf wachsendes Interesse vieler Digitalfotografen an klassischen Objektiven mit ihrer eigenwilligen Abbildungscharakteristik zurückzuführen.

Obwohl es sich nicht vorrangig um ein Sammlerthema handelt, beziehe ich zu dieser Entwicklung (Stichwort "Bokeh") auf der Objektivseite und auf dieser Startseite Stellung. Auch alte Fotohasen können diese Thematik nicht teilnahmslos zur Kenntnis nehmen, zumal sie davon auch nicht völlig überrascht worden sind. Schließlich brauchen die im Medium "Fotografie" schlummernden schöpferischen Möglichkeiten immer auch eine adäquate Hardware. Soweit die eigene Überheblichkeit des "das hab' ich ja schon immer gewusst" eine Öffnung auch für engagierte Digitalfotografen zulässt, haben die klassischen Gesetze der Optik denn auch in der Digitalfotografie Gültigkeit. Bokeh hin, Bokeh her.....

Unterstützung findet dieser Trend durch preisgünstig angebotene Objektiv-Adapter. Einige dieser Bajonettverbinder habe ich mir angesehen und auch selbst Probefotos mit Digi-Oly oder einer Canon EOS gemacht. Man kann ja fast Alles mit Jedem damit verbinden, historisch ging das eigentlich nur mit Novoflex, Kilfitt, Dörr & Co... Bevorzugt sind nach meiner Beobachtung auf der mittlerweile alleinseligmachenden Handelsplattform M42-Objektivanschlüsse. Deren Adaptierung ist einfacher als z.B. beim Exakta-Bajonett (es geht aber auch hier, meist ohne größere Probleme). Da mag sich jetzt Mancher ärgern, der früher M42-Scherben kiloweise verramscht hat - ich gehörte auch dazu. Bajonette, wie das von Exakta, aber auch Praktina galten als sehr viel edler....

Auf dieser website widme ich mich vor allem klassischen Objektiven die in irgendeiner Weise mit der Exakta in Verbindung standen. Meine Exakta-Objektivabteilung beinhaltet mittlerweile die wichtigsten Objektive zur Exakta. Für alle reicht es nicht, da kämen wohl um die 3000 oder noch mehr zusammen... Nach den umfangreichen Objektivauswahlen von Schneider Kreuznach, der Göttinger Tochtergesellschaft ISCO von Schneider Kreuznach und Steinheil aus München sind zuletzt noch Schacht aus München und Ulm, die Berliner Hersteller und Objektive aus Fernost hinzugekommen. In der Rubrik Other Lenses findet sich der Rest. Fast bei allen Herstellern sind auch die von Bokeh-Fans gesuchten 3linsigen Konstruktionen dabei, die ich an verschiedenen Stellen meiner website schon lange als "Geheimtip für ausdrucksstarke Bildergebnisse" lobe. Da gibt es für Digitalfotografen noch Einiges neu zu entdecken.

Selbst wenn ich mich damit noch weiter von meiner ursprünglich rein sammlerisch-/technisch geprägten Motivation entferne, hatte ich im Herbst 2014 neben den vielen Sachfotos der Beschreibungen auch einige "richtige" Fotos aufgenommen. Angeregt durch andere Sammler und Fotografen, die ebenfalls ihre Liebe zu klassischen Aufnahmegeräten (neu) entdeckt haben, wollte ich den Ratschlägen und vielen Fragen mit einigen meiner Sammlungsstücke selbst einmal nachgehen. Digital-Adapter waren schnell beschafft. Für das Vorhaben - fotografische Höchstleistungen strebte ich nicht an - reichten einfache Digi-SLR's aus ebay-Angeboten völlig. Nur über manuelle Einstellmöglichkeiten mussten sie verfügen. Einiges von dem was da in der letzten Zeit entstand, will ich den Besuchern meiner Seite nun mit einer Foto-Übersicht zugänglich machen. Wie schon gesagt - erwarten Sie sind keine fototechnischen Meisterleistungen, doch Überblick der Eigenarten alter Objektive sollten diese Vergleichsfotos schon ermöglichen.

Bauweise klassischer Objektive

Objektivhersteller nahmen es anno dazumal mit ihren Bezeichnungen nicht immer genau. Vor allem bei der "Tele"-Differenzierung ging es oft durcheinander. „Tele“ war ein auch werblich benutzter Begriff, der gern für alle Kleinbildobjektive mit längeren Brennweiten gebraucht wurde. Dem Normal-Anwender ("Fotoamateur") war es auch egal, ob das 135er eine Normal- oder Telekonstruktion war. Der heute so beliebte Bokeh-Effekt ist jedoch in der Regel den normal gebauten Objektiven vorbehalten. Früher war sowas unerwünscht und scharfzeichnende Objektive (Tessar =“Adlerauge“) en vogue. Nicht einmal jeder Profifotograf und nur wissende Amateure wussten um die spezifischen Abbildungsleistungen unterschiedlicher Objektivbauweisen.

Optische Korrektionsmöglichkeiten für Abbildungsfehler sind begrenzt, in meiner Objektivseite finden Sie hierzu mehr. Alle Maßnahmen fordern an irgendeiner Stelle einen Kompromiss. Somit kam es darauf an, den Zielen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln so nah wie möglich zu kommen. Bei einem Objektiv mit großem Glasdurchmesser etwa ließ sich eine Korrektur der Verzeichnung dadurch erreichen, indem man das Bildfeld für die praktische Anwendung begrenzt. Ein solches - etwa für eine Mittelformatkamera konstruiertes - Objektiv wäre jedoch an einer Kleinbildkamera unangemessen groß und schwer und zudem teuer.

Man mag mir die nach wissenschaftlich/technischen Maßstäben wenig präzise Ausdrucksweise verzeihen. Ich habe sie bewusst gewählt, um die gelobten Eigenarten solcher Objektivbauweisen möglichst allgemeinverständlich wiederzugeben. Physikalisch exakte Beschreibungen findet der Kenner in der Fachliteratur, teilweise auch im Internet. Allerdings nehmen derartige Abhandlungen nur selten auf ein spezielles Objektiv Bezug.

Bauweise "nach C.F. Gauß"

Vor allem Objektivkonstruktionen "nach C.F. Gauß" erlangten in der Digitalfotografie neue Beliebtheit. Ähnlich wie klassische "Triplets" - bei denen dies allerdings auf anderen optischen Grundlagen beruht - haben derartige Objektive meist eine charakteristische Abbildungsleistung (s. auch meine Objektivseite und den nachstehenden Beitrag "Bokeh".

Steinheil Auto-QuinonAm Beispiel des Steinheil Quinon will ich auf diesen "Gauß-Effekt" näher eingehen, als es sonst in meinen - sich mehr an Sammlerinteressen ausgerichteten Beschreibungen - der Fall ist. Der Mathematiker Carl Friedrich Gauß - dessen Abbild übrigens frühere 10 DM-Scheine zierte - hat im Rahmen seiner wissenschaftlichen Aktivitäten in der Zeit um 1800 Vieles entwickelt, was in diesem Zusammenhang aber ohne Belang ist (bei Interesse s. Wikipedia). Worum es hier geht, ist die für optische Systeme aufgestellte Bedingung, dass störende sphärische Aberration (~Schärfefehler bei Abbildung kugelförmiger Flächen) in optischen Systemen für zwei Grundfarben (Blau und Rot) beseitigt werden soll. Die Physik ist zunächst einmal für das Entstehen solcher Fehler verantwortlich. Weil optische Gläser für die Spektralfarben nicht in gleicher Weise durchlässig sind, entsteht der Brennpunkt der einzelnen Farben deshalb in unterschiedlichen Schärfenebenen. Weil jedoch - aus dem Farbdruck oder auch digitalen Pixeln bekannt - erst aus dem Zusammenwirken der einzelnen Farben das farbige Bild entsteht, erzeugen die unterschiedlichen Brennpunkte der Farben Unschärfen.

Dieser Effekt tritt grundsätzlich in jedem optischen System auf, solange nicht durch geeignete Maßnahmen (verschiedene Linsenformen, unterschiedliche Glassorten usw.) etwas dagegen unternommen wird. Zunächst kann jede Objektivkonstruktion so geschaffen werden, dass eine der drei Farben - in der Regel ist dies gelb / λ=587 mμ - scharf abgebildet wird. Die Schärfenabstimmung mit den anderen beiden Farben regelt sich normalerweise mit zunehmender Abblendung aus, das heißt Unschärfen werden dann nicht mehr als solche wahrgenommen. Objektive nach Gauß werden jedoch für ein großes Öffnungsverhältnis (=hohe Lichtstärke) gebaut, so dass der Besserungseffekt durch Abblenden hier nicht das Ziel ist.

Steinheil QuinonDas Steinheil Quinon - streng genommen ein Gauß-Doppelobjektiv - wurde konstruktiv vonvornherein nicht auf extreme Schärfeleistung ausgelegt. Bei seiner Entwicklung fand man den Kompromiss in der mit 55 mm etwas längeren Brennweite - gegenüber den bei Kleinbild-Normalobjektiven üblichen 50 oder gar 45 mm - und entsprechend kleinerem Bildwinkel (43°). Dadurch wurden die ansonsten auftretenden Zonenfehler (unterschiedliche Schärfenbereiche in mittleren oder äußeren Bildfeldbereichen) soweit minimiert, dass das Objektiv über die gesamte Bildfläche zwar nicht extrem scharf (wie etwa das Tessar) zeichnet, sondern eine ausgewogene Schärfenzeichnung leistet. Andere nicht so hochwertig konstruierte lichtstarke Objektive erzeugen "ausgefranste" oder gar unscharfe Bildbereiche. Wieder andere, etwa das Biotar erlangen ihre "Abbildungsatmosphäre" mit einer leicht nebelhaften, kontrastarmen Zeichnung. Xenon oder Heligon bringen dagegen mehr Brillanz. Das Quinon liegt mit seinen Bildergebnissen eher in einem "seidigen" Bereich, der aber durchaus noch als brillant und ausreichend scharf gesehen wird. Diese Abbildungseigenschaft des Quinon hat seinerzeit zu hoher Beliebtheit geführt und treibt dem Objektiv auch zu Digitalzeiten Bokehfans zu. Wichtig bei Vergleichsbetrachtungen - alle Beschreibungen dieser Bildwirkungen beziehen sich auf das Arbeiten mit offener=größter Blende! Schon bei Abblendung um nur 1 oder 2 Blendenstufen relativieren sich die Unterschiede teils beträchtlich!

Klassische Dreilinser

Trioplan 2,8/100 Als praktizierender Exakta-Fotograf hatte ich zu Zeiten als Bokeh noch einer Fehlbelichtung gleichkam, feiner zeichnende Objektive solchen auf extreme Bildschärfe korrigierten oft vorgezogen. Deshalb war das 100er Meyer Trioplan in den 60zigern mein Lieblingsobjektiv! Kaum ein klassischer Fotograf kam auf den Gedanken, ein Tessar oder Elmar für die bildhafte Fotografie, etwa Porträt, Stilleben oder Landschaft im Nebel, zu benutzen. Zudem standen solche Motive auf der Beliebtheitsskala weiter unten. Reportage oder Sport waren gefragt, für 3Linser eher ungeeignete Objekte. Mittlerweile konstruieren Objekivbauer (z.B. Nikon) wieder Objektive, bei denen sich die Korrektur so verstellen lässt, dass damit auch wieder weiche Fotos möglich sind. Irgendwie paradox - da baut man Mechanik ein, um ein mit viel Aufwand konstruiertes Hochleistungsobjektiv fürs ersehnte Bokeh wieder "verschlechtern" zu können....

Die guten Abbildungsleistungen des Trioplan - hier ein Vorkriegsexemplar 2,8 / 10 cm - werden bei dieser 3linsigen Konstruktion auch durch die große Frontlinse bewirkt.

Freunden 3-linsiger Objektivkonstruktionen werden für moderne Digital-SLR's so gut wie keine aktuellen Objektive mehr angeboten. Dabei hat dieses schon um 1900 von dem Engländer Taylor entwickelte Objektivkonzept – Cooke-Linse oder Triplet – durchaus abbildungstechnische Vorzüge für den Fotoprofi. Zwar sind Dreilinser nix für Fans von Available-Light-Fotos, Schärfefanatiker oder Sportfotografen, doch für aussagestarke Landschaftsfotos, Porträts oder stimmungsvolle Lichtaufnahmen ist ein Dreilinser oft die beste Wahl.
Warum? In der traditionellen Bauform haben Triplets drei einzelne unverkittete Linsen, zwei Sammellinsen mit einer Zerstreuungslinse in deren Mitte. Dazwischen bleibt ausreichend Platz für die bestmögliche Einordnung der Irisblende; in Objektiven mit viel Glas ist die Blendenkonstruktion hingegen oft ein Kompromiss. Dreilinser ließen sich bauartbedingt somit auch kostengünstig herstellen. In in den Glanzzeiten der Fotografie fanden sich eine ganze Reihe 3-linsiger Normalobjektive. Manche als Preiswert-Variante mit Frontlinseneinstellung an einfachen Kameras aber auch hochwertige Fassungen für Spiegelreflex-Systemkameras. Einfache Kameras – auch preisgünstig angebotene Spiegelreflexen – wurden deshalb oft mit einem 3-linsigen Normalobjektiv ausgeliefert. Bei der Exa oder auch der Exakta waren dies das Ludwig Meritar oder ein Trioplan (später Domiplan) von Meyer. Aus westdeutscher Produktion waren es das Steinheil Cassar oder das Isco Iscotar. Selbst renommierte Objektivschmieden, wie Schneider und Voigtländer hatten mit Radionar oder Lanthar Dreilinser im Programm. Unbedarfte Fotoliebhaber rümpfen deshalb beim Dreilinser gern die Nase – Billigobjektiv...

Bekannte klassische Objektive sind das Aristoplan oder das Trioplan von Meyer, Plaubel Anticomar, Rodenstock Eurygon, Schneider Radionar, Steinheil Cassar, Zeiss Triotar und Novar, Voigtländer Voigtar oder Lanthar. Auch bei den Objektivherstellern im zweiten Glied finden sich weniger bekannte Dreilinser, wie Bonotar, Isconar und Westar von ISCO, Victar und Meritar von Ludwig, Elgeet Mini-Tel oder PAM Britar aus den USA. Fast alle diese Traditionsobjektive finden Sie in meinen Objektivseiten, meist mit Abbildung und Beschreibung.

BonotarDie mittellange Brennweite (~ 100 mm) ist ein zu bevorzugender Einsatzbereich für 3-linsige Objektive. Schon für die KINE Exakta waren von Meyer Görlitz das Trioplan mit Brennweiten von 100, 105 oder 120 mm und von Carl Zeiss Jena das Triotar mit 85 oder 135 mm Brennweite lieferbar. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg boten auch westdeutsche Objektivhersteller solche Objektive an: ENNA Tele-Ennalyt 95, ISCO Isconar 100 und 135, Kilfitt Kilar 135, Schacht Travegar 100, Schneider Radionar 135, Steinheil Cassarit 135.

Eine kleine Besonderheit ist in diesem Zusammenhang das Bonotar 4,5/105 von Feinmess Dresden. Dieses Objektiv stammt aus einem Unternehmen, das weder zuvor noch später Objektive produziert hat. Photographica-Sammler kennen das 1872 gegründete Unternehmen (GHD) als Hersteller von Entfernungs- und Belichtungsmessern (Heyde’s Aktinometer). Es wurde von der DDR schon früh verstaatlicht, 1952 in VEB Feinmess Dresden umbenannt und 1960 in den VEB Pentacon eingegliedert. Weil in Jena und Görlitz zeitweise nicht genügend Objektive für die damals noch blühende Dresdener Kameraindustrie hergestellt werden konnten, entwickelte Feinmess das Bonotar und produzierte es zwischen 1954 und 1959 für verschiedene Zentralverschlusskameras (Belfoca). Daneben wurde es auch als Wechselobjektiv mit Exakta- und M42-Anschlüssen gebaut und vergleichsweise preisgünstig angeboten. Seine Abbildungsleistungen halten durchaus einem Vergleich mit dem beliebten Meyer Trioplan stand.

Wer mit scharfzeichnenden Standard- oder Hochleistungsobjektiven Aufnahmesituationen der zuvor beschriebenen Art gestalten will, verwendet oft Hilfsmittel wie Weichzeichner oder andere Objektivvorsätze. Dabei muss in Kauf genommen werden, dass die zusätzliche Glasfläche das Grundobjektiv in seinen Eigenschaften verändert und manchmal auch unerwünschte Effekte erzeugt. Zwar können bei der Konstruktion eines Triplets nicht alle optischen Abbildungsfehler auskorrigiert werden, doch mit der Verwendung verschiedener Glassorten ist eine - bei ganz einfachen Objektiven sonst unmögliche - Farbfehlerkorrektur erreichbar (Apochromat). Vor allem bei Objektiven mit etwas längerer Brennweite lassen sich die Dreilinser-Vorzüge völlig ohne Farbfehler genießen...

Erhaltungszustand und Einordnung klassischer Objektive

Sicher kann der Zustand historischer Objektive nicht mit den Maßstäben gemessen werden, wie bei modernen Objektivkonstruktionen! Luftblasen im Glas etwa galten damals als Qualitätsmerkmal besonders hochwertiger optischer Gläser. Sie beeinträchtigen deren optische Leistung genauso wenig wie ein wenig Staub zwischen den Linsen. Auch Kratzer auf den Gläsern beeinflussen das Bildergebnis nur selten, allenfalls auf der Hinterlinse können sie sich unter Umständen auf dem Foto bemerkbar machen. Die Vergütung der Glasflächen war anfangs noch nicht in gleicher Qualität möglich wie heute. Manche Vergütungen machten gar die Glasoberfläche weich und verletzlich (etwa bei frühen Angénieux-Objektiven). Das moderne "Multicoating" der Glasflächen hingegen bewirkt durch verminderte Reflexionen kontrastreichere Abbildungen und schützt die Frontlinse vor geringfügigen mechanischen Beeinträchtigungen.

Angenieux R1
Übliche "Putzspuren" auf der Frontlinse klassischer Objektive sind oft nur oberflächlich und bewirken nur dann ein etwas "weicheres" Bild, wenn es echte Kratzer im Glas sind. Im Übrigen haben Kratzer oder Staub im vorderen Linsensystem allenfalls eine geringfügige Minderung der Lichtstärke zur Folge. Diese liegt mit 1-2% meist unterhalb der üblichen Toleranz bei der Belichtungseinstellung. Bei TTL-Messung werden sie vom Kamerasystem sogar berücksichtigt.

Reklamationen nach dem Kauf klassischer Objektive resultieren oft aus den damals noch unstabilen Vergütungen. Diese verursachen Schlieren auf dem Glas, die das Bildergebnis evtl. bei schwierigen Beleuchtungssituationen beeinflussen können. Sie sind allerdings nur dann ein berechtigter Grund zur Beanstandung, wenn der Verkäufer vor dem Kauf konkret dazu befragt worden ist. Ansonsten müssen Vergütungsfehler bei alten Objektive als produktionsbedingte Eigenheit hingenommen werden.

"Putzspuren" - verwischte Frontlinsenvergütung sind ein typisches Erkennungsmerkmal vieler Angénieux-Objektive, aber auch bei anderen Klassikern anzutreffen.

Selbst vereinzelte tiefe Kratzer in der Frontlinse wirken sich nur selten auf das Bild aus; ich habe schon versuchsweise ein 200er Teleobjektiv mit zersplitterter Frontlinse verwendet ohne negative Auswirkungen auf das Bildergebnis! Fotografen, die ein klassisches Objektiv für die Praxis und nicht für die Vitrine suchen, können also eine Menge Geld sparen! Die Preisdifferenz bei alten Objektive zwischen Topzustand und sichtbaren Fehlern ist beträchtlich. Positiver Nebeneffekt: für Sammler bleiben dann die "schöneren" Objektive....Manche Anwender empfinden auch gerade die Bildergebnisse mit den aus optischen Fehlern hervorgerufenen Effekten als reizvoll (Stichwort Bokeh). Zeigen sich dagegen zarte Streifen oder gar blumige Flecken auf einer oder mehreren Linsen, ist dies Glaspilz. Der sollte beseitigt werden, bevor das ganze Objektiv davon befallen ist!

Gelegentlich werden auch "ölfreie Blendenlamellen" hervorgehoben. Das ist bei Objektiven mit Blendenautomatik bedeutsam. Historische Objektive mit manuell betätigten Blenden müssen sogar ein wenig ölig sein um sich nicht zu verhaken oder gar zu rosten. Die Blendenlamellen sind nämlich aus unbehandeltem Stahlblech, das schon bei geringer Feuchtigkeit rostempfindlich ist. Lassen Sie von historischen Objektiven mit völlig ölfreien metallisch glänzenden Blendenlamellen die Finger! Sie wurden meistens mit wenig Fachkunde restauriert, nicht selten ist zudem ein fehlerhafter Zusammenbau die Nebenwirkung von "Restaurationen".

Wer solche Äußerlichkeiten bei klassischen Objektiven nicht akzeptieren kann, sollte sie nicht kaufen! Um Missverständnisse zu vermeiden - mit diesem Statement will ich keinesfalls "Gammelware" verteidigen, die im ebay leider auch allzu oft angeboten wird. Auch in meiner Sammlung sind Objektive mit Kratzern im Glas oder anderen kleineren Beschädigungen zu finden. Das ist bei fotografischen Gebrauchsgegenständen mit 50 oder mehr Jahren auf dem Puckel unvermeidlich. Wenn ich solche Teile zum Verkauf anbiete, sind die Beeinträchtigungen natürlich benannt, nicht jedoch jeder kleine Wischer auf dem Glas (s. oben).

BOKEH

Bokeh mit Flektogon 4/20Hier noch ein "Bokeh"-Bildbeispiel, aufgenommen mit einem Zeiss Flektogon 4/20 bei offener Blende

Zu diesem Stichwort finden Sie auf der Objektivseite den Versuch einer technischen Beschreibung. Die Zerstreuungswirkung klassischer wie auch modernerer Objektive muss man ausprobieren. Das kann so oder so ausgehen und ist zudem Geschmackssache. Die beliebten kreisrunden Unschärferinge finden sich generell bei 3linsigen oder 5linsigen Triplets oder Gauss-Konstruktionen (meist 6-Linser), je lichtstärker desto ausgeprägter. Dies vor allem bei offener Blende. Daher ist auch die vielgepriesene Anzahl der Blendenlamellen für's "Bokeh" eher unerheblich. Für Scharfzeichnung konstruierte ("modifizierte") Triplets mit 4 und mehr Linsen (Tessar, Elmar, Xenar, Primotar usw.) haben solch aussagestarken Bildeffekte nicht. Gleiches gilt generell für moderne Objektive mit besseren Glasqualitäten. Wenn man es drastisch ausdrücken will - das beste Bokeh erzeugen eher einfach gebaute Objektive aus der Zeit bis etwa Ende 1950. Die spätere Bauweise mit Computerberechnung und unterschiedlich lichtbrechenden Gläsern steht für eher fade Bildergebnisse....

Vor einiger Zeit schrieb mir eine (vermutlich) junge Fotografin, dass es ihr einfach nicht gelingt mit einem ihr dafür verkauften Objektiv die gewünschten "Kreise" zu erzielen. Sie schickte mir auch paar Bilder und fragte, ob sich das Objektiv reparieren ließe. Die Fotos waren mit einem Primotar 3,5/50 angefertigt. Technisch waren sie so, wie man derartige Fotos bei verschiedenen Abblendungen und Fokussierung auf die Lichter erreichen kann, also für das Objektiv ok. Allerdings waren die Unschärfebereiche nicht kreisförmig, sondern eher hexagonal. Es sah gar nicht übel aus, aber wenn man Kreise haben möchte, ist man natürlich mit anderen geometrischen Formen unzufrieden. Dies spiegelt das Problem mit dem Bokeh wieder - es ist nicht objektiv zu beschreiben, auf welche Weise man zu welchem Ergebnis gelangt.

Hier geht also nichts über Probieren! Mit Worten lassen sich individuelle Geschmacksempfindungen zudem nicht wiedergeben – es geht schon in Richtung Kunst oder ist es sogar. Was mich dabei ärgert - auch deshalb habe ich das Thema hier aufgenommen - wenn Geschäftemacher diese Komplexität missbrauchen, um ungeeignete Teile zu überhöhten Preisen loszuwerden. Der beste Weg sind – wenn möglich – Vergleichsfotos mit verschiedenen Objektiven unter ansonsten gleichen Bedingungen, vorzugsweise bei Offenblende. Wenn vorhanden, unterschiedliche Konstruktionen einsetzen (etwa Trioplan/Triotar/Domiplan = 3Linser, Tessar/Elmar/Primotar/Xenar =4 Linser, Primoplan/Planar =5Linser, Biotar/Domiron/Heligon/Quinar = 6Linser). Dann können Sie die typische Bildwirkung am besten vergleichen.

BOKEH – die Zweite…..

Zum Thema „Bokeh“ erhielt ich viele Anfragen. Weniger von Sammlern, an die sich meine Seite in erster Linie richtet, als von Fotografen die mit klassischen Objektiven ihren Weg in die bildhafte Fotografie suchen. Darüber freue ich mich natürlich und will meinem Beitrag auf der Objektivseite  Abbildungsleistung und Bokeh hier noch ein paar Ergänzungen hinzufügen.

Zunächst ein wenig provokant – das allseits so geschätzte Bokeh wird im Prinzip von der unzulänglichen optischen Korrektur eines Objektivs "verursacht". Könnten Konstrukteure alter Objektive heute damit erzielte Bildergebnisse sehen, wären sie mit Sicherheit begeistert. Zu ihrer Zeit hätte sie der Objektivfabrikant gefeuert, wenn er mit solch "fehlerhaften" Bildern konfrontiert worden wäre.... Klassische Objektive vermitteln heute auf ganz anderer Weise Lebensfreude, als es sich deren Erbauer damals haben träumen lassen und man sie nur nach rein technischen Kriterien beurteilte.
Für die allermeisten Objektive war Bildschärfe das erstrebenswerte Ziel. Mit dem um 1900 entwickelten Tessar kam man dem erstmals mit vertretbarem Aufwand nahe als man dem auch gerade erst entwickelten 3Linser eine 4. oder 5. Linse hinzufügte.

Anbieter klassischer Objektive (bei ebay) stellen oft die Anzahl der Blendenlamellen in den Vordergrund. Für Sammler hat dies allenfalls statistischen Wert und für die allgemeine praktische Fotografie ist es bedeutsam, dass die Blende korrekt funktioniert. Deshalb finden Sie bei den Objektivdaten in meiner Seite meist wenig dazu, weil ich der Lamellenzahl keine Bedeutung beigemessen habe. Erst bei Aktualisierunen habe ich hier und da Angaben zur Zahl der Lamellen gemacht.

Zwar mag die Öffnungsform bei Abblendung für die Erzeugung spezieller Effekte gelegentlich ein Kriterium sein, doch hat sich hier eher ein Popanz aufgebaut, dem Viele nachlaufen... Das beliebte "Bokeh" wird vor allem durch die Objektivkonstruktion bewirkt. Es ist eher ein Paradoxon, dass gerade klassische und mangels technischer Möglichkeiten optisch nicht voll durchkorrigierte 3-, 5- oder 6-Linser die gespenstischen Unschärfekreise erzeugen. Rein fachlich könnte man sagen, dass hier eine vom Konstrukteur so eigentlich nicht gewollte Abbildungseigenart zum Lustobjekt gemacht wird. Die - abbildungstechnisch - besseren (weil schärferen) Objektive, wie Tessar, Elmar, Primotar oder Xenar mit 4 Linsen erzeugen die erwünschten Unschärfekreise nämlich nicht! Gerade deshalb hatte man ja der Triplet-Konstruktion noch eine 4. oder sogar 5. Linse hinzugefügt....

Bei der Aufnahme unscharf eingestellt, produziert natürlich jedes Objektiv Unschärfe (=Bokeh). Dabei kann sich auch die von der Blendenform gestaltete Öffnung auswirken, natürlich nur bei Abblendung! Ob man diese irgendwie geometrischen und farbgesäumten Formen dann schön findet, ist subjektiv. Im weltweiten BOKEH-Hype hat man sich wohl darauf geeinigt, die runden oder elliptischen Formen der 3-Linser und Gauss-Konstruktionen zu bevorzugen. Darüber ließen sich Bücher schreiben und das Thema doch nicht korrekt behandeln. Mit einem Schuss Sarkasmus könnte man sagen: wird alte Technik nur durch die Brille heutiger Technik gesehen, neben Objektiven etwa Röhrenverstärker, Spielzeug, Oldtimer-Autos, Kameras oder Computer sind diese eh' alle Murks. Trotzdem – Viele mögen sie ...

Unbekannte Ihagee Modell A gefunden
die Exakta aus dem Jahr 1934 hatte eine Stiefschwester

Ein langes Sammlerleben kann manch Ungemach aber auch unerwartete Freude bringen. Da taucht plötzlich etwas auf, das es so eigentlich gar nicht gibt. Zwar ist man bei klassischen Fototeilen mittlerweile vor Überraschungen weitgehend sicher. Im Laufe der Jahre ist viel Sammlerliteratur erschienen, Kataloge und Zeitschriften berichten darüber, was die Herstellerfirmen von Agfa bis Zeiss im Lauf der Jahrzehnte so alles produziert haben. Manche Fabrikate, etwa Leitz oder Zeiss sind so weit katalogisiert, dass man jedes nur erdenkliche Teil nach Herstellungsjahr und Seltenheit einordnen kann.
Ihagee Modell A

Andere, etwa Ihagee /Exakta, sind weniger leicht zugänglich, doch lässt sich mittlerweile auch hier per Internetrecherche nahezu jedes Fabrikationsdetail erfahren. Also meint man nach jahrzehntelanger Sammelei eigentlich alles über sein Gebiet zu wissen….
Und dann taucht da beim Aufräumen einer lange unbeachtet gebliebenen Gerätekiste eine bislang unbekannte Kamera auf. Ich will jetzt nicht im Detail beschreiben, woran man eine Exakta erkennt und wie man sie vom Typ her einordnet. Das wird der geschätzte Sammlerkollege wohl wissen, zudem kann er es in meiner website nahezu komplett nachlesen. Da gab es also in den frühen 1930er Jahren diesen völlig neuen Kameratyp der einäugigen Spiegelreflexkamera für Kleinbildfilme. Die ersten Modelle verwendeten ab 1933 noch den 127er Rollfilm Typ A, erst die Kine Exakta konnte 1936 mit dem 135er Kleinbildfilm der Leica arbeiten.

All diese Kameras aus dem Hause Ihagee Dresden hießen „Exakta“. Erst die nach dem 2. Weltkrieg Produzierten erhielten dann Zusatzkennungen, wie II, Varex, VX usw. Nur vom ersten Rollfilm-Modell – auch Standard Exakta – hat es im Jahr 1934 einige Monate lang eine kleine Serie von Preiswert-Ausführungen (heute sagt man wohl Einsteigermodell) gegeben, das Modell Junior (Jr.). Bei deren Einführung wurde anstelle der üblichen „Exakta“ auf die Frontplatte vorübergehend „Ihagee“ graviert. Nach allem bisher Bekannten aber nur bei dieser kleinen Serie. Nun entdeckte ich zufällig eine als Exakta Modell A identifizierte Kamera aus dem Jahr 1934, die aber anstatt der Exakta-Gravur mit „Ihagee“ + dem Sonne/Mond-Symbol der Ihagee graviert ist. Mit dem Update meiner VP-Seite habe ich im März 2016 auch diese bislang unbekannte Ihagee A vorgestellt.

Ansonsten entspricht dies Ihagee Modell A der normalen Exakta mit dem verriegelbaren Tubus für Wechselobjektive und Verschlusszeiten bis 1/1000s. Ach so – bis auf die Objektivbestückung. Das preiswerteste Standardobjektiv der Exakta war seinerzeit das Ihagee Anast. Exaktar, hergestellt von Meyer für die Ihagee. In diesem Ihagee-Gehäuse sitzt jedoch ein Exaktar mit dem Zusatz „E“ vor der Seriennummer, die übrigens auch nicht in die normale Meyer-Nummernreihe passt. Dieses Objektiv wurde wohl von E. Ludwig, Weixdorf, an die Ihagee geliefert.

HiFi mit klassischen Röhrenendstufen Heathkit W4-AM?

Heathkit W4AM Die kleine Geschichte hierzu aus der Vorweihnachtszeit des Jahres 2013 habe ich auf die Röhrenverstärkerseite verlegt. Dort ist noch nachzulesen, was die Ursache dafür war, das trotz aller aufwendigen Technik die Weihnachtsmusik aus dem Kofferradio kam.

Die zur Weihnachtszeit 2013 ungeplante, unbeabsichtigte und letztlich auch völlig fehlgeschlagene Auferstehung der klassischen HEATHKIT Röhrenverstärker hatte im Jahr 2014 Konsequenzen. Seit ich dieses im Januar schrieb, spielt in der Anlage wieder der fehlerbereinigte LEAK Stereo 60. Wie's weitergeht - musste ich damals erst noch über nachdenken....

Mittlerweile habe ich nicht nur nachgedacht, sondern beide Mono-Blöcke sind inzwischen originalgetreu aufgebaut und komplett neu verdrahtet. Weitestgehend wurden Originalbauteile wieder verwendet. Wo dies problematisch schien (Kondensatoren) wurden neue oder NOS-Bauteile eingebaut, auch die Röhren wurden erneuert. Ein Funktionstest verlief sehr zufriedenstellend, allerdings erhielt ich keine familieninterne Genehmigung zum dauerhaften Betrieb der beiden Heathkit W4AM... Das erledigt weiterhin der LEAK. Die Heathkit's stehen also zum Verkauf, möglichst beide zusammen - Preisidee je 650 €, funktionsbereit neu aufgebaut incl. Handbuchkopie und Trafo 110/230 Volt.

Bei Interesse bitte melden!

zum inhalt dieser seite

Diese Info-Seite widmete ich vor Jahren meinem Sammelhobby Exakta aus Dresden. Beim Start war mir zwar bewusst, dass dies ein längerwieriges Unterfangen ist. Doch haben mich Arbeits- und Zeitumfang schon überrascht, zumal mittlerweile weit mehr als nur eine Exakta-Sammlerseite daraus wurde. Andere Photographica-Zusammenstellungen, die ich als Dokumentation meiner Sammlung gestaltete, mauserten sich zu auch für andere Sammler oder gar Anwender informativen Fundgruben. Als angenehmer Nebeneffekt sind mir etwa meine Belichtungsmesser oder Blitzgeräte über das Internet jederzeit zugänglich. Für eine Vitrinenschau fehlt mir leider der Platz.
Mittlerweile ist eine Menge dessen verwirklicht, was ich mir vorgenommen hatte. Neben Neuaufnahmen wird auch Vorhandenes aktualisiert. Das aus meiner Sicht Interessanteste davon finden Sie in der "Neu oder aktualisiert"-Spalte rechts. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen. Um dem Charakter einer homepage mehr gerecht zu werden, will ich mich neben dem historischen Sammlerkram auch aktuellen Themen widmen. Natürlich geht es dabei stets um persönliche Einschätzungen, die gerne auch zur Diskussion stehen.

Meine Interessen gehen über das Sammeln alter Fotoapparate hinaus. Deshalb ist neben Exakta's noch Einiges mehr zu finden. In der Abteilung Photographica finden Sie auch andere Fotogeräte vor allem der Nachkriegsjahre, Belichtungsmesser oder Blitzgeräte aus meiner Sammlung. Vor einiger Zeit habe ich eine Abteilung "Kleinbild" für Sucherkameras der 1950er Jahre hinzugefügt. Auch diese Seite wird weiter vervollständigt.

Trix Express aus der Jugendzeit präsentiert sich in Bildern auf der Minitrix-Seite. Schweren Herzens musste ich meine N-Modellbahn-Sammlung auflösen, weil ein Aufbau nicht mehr in Sichtweite war. Weil der ebay-Verkauf auch eine Bestandsaufnahme erforderte, habe ich zu meiner ehemals geplanten Anlage und N-Modellbahnen im allgemeinen Einiges aufgenommen.
Mein schon 1974 gekaufter und 2007 nach 20jähriger Standzeit wieder hergerichteter urbritischer Triumph TR6pi (daher mein ebay ID) ist unter dem Triumph-Link zu finden.

Ein kleines Elektronik-Labor fristet ein eher kümmerliches Dasein. Zum Löten bleibt nur wenig Zeit, es sei denn, Reparaturen stehen an. Unter dem nächsten Link finden Sie eine Beschreibung meiner Hifi-Röhrenanlage aus den 60/70er Jahren und auch ein Baukonzept für einen Williamson-Verstärker, den wohl ersten Hi-Fi Verstärker überhaupt. Die praktische Realisierung steht zwar immer noch aus, doch ein Probeaufbau war schon beeindruckend.
Meine in vielen Jahren entstandene Whisky-Sammlung verstaubt mehr im Wohzimmerregal, als dass ihr Inhalt meine Gesundheit beeinträchtigen würde. Vielleicht widme ich ihr zu einem späteren Zeitpunkt auch einen Platz in dieser Seite.
Vor geraumer Zeit hatte ich meine Ahnengalerie eingefügt. Leider geht es hier nicht mehr weiter, weil ich nicht mit dem erforderlichen Engagement weiter forsche. Dennoch - wer sich in irgendeiner Weise verwandt fühlt, melde sich bitte! Vor allem aus Litauen (Reder/Raeder, Fürthaler) und Vorpommern (Hilgendorf), aber auch aus dem Ruhrgebiet (Neuhaus, Vogt) fehlen mir Daten aus der Zeit um 1850 und davor.


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Meine Seite gliedert sich in sechs Bereiche um bei den unterschiedlichen Themen ein wenig Ordnung halten zu können. Das mag zunächst nicht ein Maximum an Übersichtlichkeit mit sich bringen, zumal das Seitenlayout nicht einheitlich gestaltet ist. Es bringt mir aber den Vorteil gelegentlicher Experimentiermöglichkeiten ohne gleich die ganze Seite zu ruinieren. Wenn Sie den Links auf jeder Seite folgen, werden Sie sich aber gut zurechtfinden. Der Schluss einer jeden Seite führt Sie außerdem direkt wieder zum Hauptthema zurück.

Zum leichteren Finden ist die Google-Suche eingerichtet. Wenn Sie innerhalb meiner homepage suchen wollen, geben Sie einfach das entsprechende Stichwort in die Suchmaske ein. Die Ergebnisse erhalten Sie dann im klassischen Google-Outfit. Bitte berücksichtigen Sie dabei, dass diese nach den bekannten Kriterien von Google erstellt werden und von mir nicht beeinflusst werden können. Etwa in den Suchergebnissen plazierte Anzeigen werden ebenfalls von Google eingesetzt. Trotzdem denke ich, dass diese Google-Suche eine feine Sache ist, die ich auch selbst nutze, weil ich schon lange nicht mehr weiß, was wo zu finden ist.... Sollten dabei einmal Fehler auftauchen, bin ich auch hier für entsprechende Hinweise dankbar.

Im Navigationsfeld oben rechts führt Sie ein Link zu jedem Haupt-Themenbereich. Vor allem mein Sammelgebiet Exakta und auch der Photographica-Bereich sind stark untergliedert. Wenn Sie ein wenig Zeit mitbringen, läßt es sich wie in einem Antiquariat stöbern. Fast alle Teilbereiche werden mit der Zeit ergänzt oder verändert; für einige habe ich auf der Hauptseite noch Links eingefügt. Im "News"-Feld finden Sie zusätzlich die Links zu neu aufgenommenen, aktualisierten oder ergänzten Themen.

Wenn Sie bemerken, dass der eine oder andere Link nicht funktioniert, freue ich mich über einen kurzen Hinweis. Unter dem Paragraphen-Zeichen gibt es Hinweise zu Konstruktion und Inhalt meiner Seite (das sogenannte "Kleingedruckte"). Wen es interessiert, findet hier "So fing es an" auch die Entstehungsgeschichte meiner Photographica-Sammelei.







Recht


ebay-Beschreibungen

Mancher Leser meiner Seiten findet die Texte und Beschreibungen offenbar so aussagekräftig, dass sich das eine oder andere nicht selten in ebay-Angeboten wiederfindet. Dagegen wäre im Prinzip nichts zu sagen, ich will auch nicht kleinlich sein und Umsatzprovisionen einfordern. Doch ein Hinweis auf die Herkunft der übernommenen Informationen wäre schon korrekt. Nicht selten erhalte ich auch Anfragen mit der Bitte, das per Foto beigefügte Kamera-Equipment zu bewerten oder zu zweifelhaften Teilen Auskunft zu geben. Das habe ich oft beantwortet, fand es dann aber ebenso oft auch im ebay wieder. Mittlerweile habe ich das Empfinden, hier doch ein wenig missbraucht worden zu sein. In Zukunft werde ich nur noch auf Anfragen antworten, wenn es wirklich um die sammlerische Zuordnung klassischer Fototeile geht. Ich hoffe dafür Verständnis zu finden.

Hier noch ein Link zu meinen eigenen ebay-Angeboten historischer Fototeile, die ich dort hin und wieder anbiete.

persönliches

Ich bin geboren und lebe in der Schwebebahnstadt Wuppertal. Mich begeistert so gut wie alles, was tickt, klickt, schnarrt, klingelt, summt oder surrt und überwiegend (fein)mechanischen Ursprungs oder der Elektronik und Optik zuzurechnen ist. Wuppertal

Digitale Electronic-Knipser und Mobiltelefone sind mir nach wie vor ein Graus, auch wenn ich mittlerweile selbst eine Olympus evolt und eine Canon EOS benutze. Bis ich von meiner Frau ein etwas jüngeres übernehmen musste, stammte mein Handy aus dem letzten Jahrtausend. Es wird aber nur selten gebraucht, ich will nicht ständig erreichbar sein und hasse es, wenn man hinter mir hertelefoniert. Nach meinen Hobbies kosten Reparaturarbeiten im und am Haus und der viel zu große Garten den Rest meiner Zeit, bringen ab und an aber auch Freude. Eine im Herbst 2012 entstandene Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach trägt ihren Teil dazu bei, meine Elektronik- und Computerhobbys weitgehend kostenneutral zu betreiben.

Die Grafik zeigt das klassische Wuppertal-Motiv mit Schwebebahn, Eisenbahn und Straßenbahn an der Sonnborner Brücke am Zoo. Es ist auf vielen Postkarten zu finden. Diese Darstellung stammt von einer alten Agfa-Phototasche aus den 1930er Jahren.


Meine Frau und unsere erwachsenen Töchter akzeptieren meine Hobbyaktivitäten der Not gehorchend. Eher angenehm ist, wenn meine Liebe zur Technik hin und wieder zu Problemlösungen beiträgt oder bei Sommer-Sonne Cabrio-Fahrten anstehen. Ob dabei die Platzbeschränkung auf 2 Personen Vorteil oder Nachteil ist bleibt mal dahingestellt. Sammler in ähnlichen privaten Konfigurationen werden es wissen – die Familie beansprucht in unverantwortlicher Weise einen unangemessen großen Lebensbereich und macht eine organisierte Sammeltätigkeit mehr oder weniger unmöglich. Also – man wurschtelt sich so durch...

Allerdings stellt sich mit zunehmendem Alter hin und wieder auch die Frage, ob man wirklich alles im Leben Gesammelte auch auf ewig behalten muss. Wenn Sie also an dem einen oder anderen Teil meiner Beschreibungen Gefallen finden, scheuen Sie sich nicht, mir zu schreiben oder auch gleich ein Kaufangebot zu machen. Falls das Entsprechende (noch) verkäuflich ist, werde ich gern antworten. Von Zeit zu Zeit will ich hier auch besondere Stücke aus meiner Sammlung zum Kauf anbieten. Meine Angebotsseite wird sich nach und nach weiter füllen.

Auf bald und mit fototgrafischen Grüßen

Herzlich Willkommen
lieber Sammlerfreund

schön, dass uns gemeinsame Interessen und Hobbys hier zusammenführen.
Wenn Sie mögen, wünsche ich eine vergnügliche, unterhaltsame und informative Zeit bei Photo but More.

Herzlichst Ihr Horst Neuhaus



Neu oder aktualisiert

Das kurze Leben der PRAKTINA
Obwohl, oder gerade weil, die Praktina seinerzeit die ärgste innerdeutsche Exakta Konkurrentin war, gehört auch diese anspruchsvolle Systemkamera in diese Seite. Hab' mir ein wenig Zeit gelassen damit, weil ich als Exakta-Sammler Praktinas bislang etwas verächtlich mit "spitzen Fingern" angefasst habe. Doch im November 2016 musste es dann doch sein.....  Praktina FX + IIa

NOVOFLEX Zubehör für die Exakta
Die Novoflex-Seite wurde (11/2016) mit einigen Fotos und Informationen aktualisiert. Das noch bestehende Unternehmen aus Memmingen war und ist weltweit für fotografisches Zubehör berühmt.  NOVOFLEX Zubehör

Objektive und Bokeh...
Meine Objektivseite habe ich aktuell (11/2016) redaktionell überarbeitet und einige Fotos hinzugefügt. Hier finden Sammler und Anwender optische und technische Grundinformationen über Objektive.
Objektivgeschichte und -technik
Auch dem auch auf der Hauptseite ausführlich behandelten Thema "Bokeh" hatte ich hier schon vor einiger Zeit einige (subjektive) Ausführungen gewidmet.

 Abbildungsleistung und Bokeh

Foto-Blitzgeräte (Update 08/2016)
Die Abteilung Blitzgeräte aus meiner Sammlung mit vielen Kondensatorblitzgeräten und einigen interessanten Röhrenblitzgeräten wurde aktuell wieder um Nachträge und Fotos ergänzt. Neben einem historischen Exkurs sind über 150 unterschiedliche Blitzgeräte zu finden. Auch über das klassische Blitzen mit Magnesiumpulver ist dort zu lesen.
 Blitzgeräte

Standard Exakta, VP Exakta - Update März 2016.
Die wohl umfangreichste Zusammenstellung der Rollfilm-Exakta aus der Bauzeit 1933 bis 1939 im Internet wurde aktualisiert. Neben neuen Fotos und ein paar Textkorrekturen finden Sie auch die bisher unbekannte Ihagee Modell A aus dem Jahr 1934. Viel Vergnügen!  Standard Exakta, VP Exakta

Exakta 66 - kein Ihagee-Großformat
Die Mittelformat-Exaktas - es waren 2, vielleicht gar 3 Modelle - waren keine Glanzleistung der damals so erfolgreichen Ihagee. Auch gehörten sie nie zu meinen bevorzugten Sammelobjekten. Mittlerweile besitze ich lediglich die letzte Version und von den anderen nur noch Fotos... Mit diesen jedoch stelle ich nun auch den gescheiterten Versuch der Ihagee vor, im prestigeträchtigen Mittelformat Fuß zu fassen. Etwas für Historiker...

 Ihagee Exakta 6x6

A. Schacht Objektive aus München und Ulm für die Exakta
Die vorerst letzte Zusammenstellung von Objektiven mit Exakta-Bajonettanschluss in meiner website widme ich den Objektiven von Albert Schacht. Bis 1970 wurden zunächst in München und ab 1954 in Ulm Objektive von hoher optischer und mechanischer Qualität gebaut. Obwohl sich Schacht auf die "gängigen" Brennweiten beschränkte, sind im Lauf der Jahre doch eine stattlich Anzahl von Objektiven zusammengekommen. Sie werden überrascht sein...

 A. Schacht Objektive

Einen Index der Objektivhersteller finden Sie auf der  Exakta-Objektivseite

Berliner und andere Objektive für die Exakta
Mit diesen beiden neuesten Teilen meiner Zusammenstellung von Objektiven mit Exakta-Bajonettanschluss (01/2016) nähere ich mich dem Ende dieses vielleicht umfangreichsten Teiles meiner website. Geplant sind noch Kilfitt, Schacht sowie Adapter und Teleconverter. Hier also finden Sie Beschreibungen von Objektiven, denen ich - wie auch den zahllosen Fernost-Linsen - keine eigene Seite zugedacht habe...

 Berliner Objektivhersteller

 Other Lenses - weitere Hersteller von Objektiven mit Exakta-Bajonettanschluss

Fernost - Objektive für die Exakta
Allmählich nähere ich mich dem Ziel meiner Zusammenstellung von Objektiven mit Exakta-Bajonettanschluss. Aktuell (01/2016) sind nun auch Objektive aus Japanischer und Koreanischer Fertigung dazugekommen. Bitte erwarten Sie aber keine auch nur halbwegs komplette Aufstellung der dort in den 1950/70er Jahren hergestellten Objektive. Das wären einige Tausend und es würde meine Möglichkeiten weit überfordern. So habe ich eine kleine Auswahl getroffen, bekannte und weniger bekannte Namen und Marken geben einen Überblick über die Bandbreite der damaligen Objektivproduktion.

 Objektive aus Fernost und anderswo für die Exakta

Carl Zeiss Jena - Objektive
Zeiss-Objektive stellen mit Abstand das größte Kontingent für die Exakta. Meine Zeiss-Objektivseite ist deshalb auch die umfangreichste und inzwischen sogar komplett... Das aktuelle Update (Oktober 2015) bringt jetzt auch die vollautomatischen Springblendenobjektive der Baureihe 7 und die "Zebra"-Objektive der Baureihe 8. Daneben gibt es noch einige neue Fotos und Aktualisierungen. Bei der Baureihe 9 habe ich aktuell auch die Fälschungen des Pancolar aufgenommen.

 Zeiss-Objektive aus Jena

Testfotos mit klassischen Objektiven (Update 10/2015)
Etliche Nachfragen zur Praxistauglichkeit alter Objektive hatten auch mich neugierig gemacht, was die alten Scherben in moderner Digitalumgebung leisten können. Um es nicht nur mit theoretischen Betrachtungen bewenden zu lassen, holte ich in den letzten Monaten auch selbst einige Klassiker aus der Vitrine und setzte sie vor eine Digital-SLR. Einige Ergebnisse finden Sie nun hier. Je nach Lust und Laune will ich das auch in Zukunft fortführen.

 Vergleichsfotos mit alten Objektiven


Verkaufsangebote aus meiner Sammlung.
Wenn Sie gern eine klassische Fotoausrüstung kaufen möchten ohne sich dem "ebay-Stress" mit den dort herrschenden Risiken aussetzen zu wollen, schauen Sie doch mal hier:  Meine Verkaufsangebote

Dort werden Sie künftig das eine oder andere Fotogerät aus meiner Sammlung finden, zum selber sammeln oder gar fotografieren. Aus Altersgründen will ich mich nach und nach von einigen Teilen trennen. Abwicklungsdetails finden Sie auch auf der Seite.

Edixa (Update 10/2015)
Nach längerer Pause nun auch wieder ein Edixa-Update. Neu finden Sie dort eine Astraflex und die Edixa rex (mit Bajonett statt M42)
 Edixa Modelle


Update Fotofilter.
In den letzten kalten Augusttagen habe ich meine Filterseite überarbeitet. Von der  Hauptseite führen Sie Links zu den Detailseiten mit etlichen neuen Fotos. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit um (fast) alles über Filter zu erfahren. Die Hinweise für die Verwendung von Colorfiltern sind auch für Digitalfotografen brauchbar:  Filtervergleichstabelle

Ganz neu entstanden ist die Seite über das Filter-Satz- und Adapterprogramm von LIFA und den anderen Augsburger Filterherstellern aus den 1950/70er Jahren:  LIFA Satz- und Adapterfilter

Wenn Sie Interesse an Ergänzungen für Ihr eigenes Filtersortiment haben, wird  Meine Filterverkaufsliste
manchen Wunsch erfüllen können.
Bei der Erstellung der Filterseite entstand als Nebenprodukt eine Access-Datei und daraus wiederum eine PDF-Übersicht der Filter, die ich abgeben kann. Sie enthält über 1000 Filterangebote - nirgendwo sonst werden Sie ein solch umfangreiches Angebot klassischer Filter finden.

Die meisten dieser Filter sind noch uneingeschränkt verwendbar, einige sogar neu und fast alle in Originaletuis. Einige historische Filter (gekennzeichnet mit „antik“ oder „mus“) sind Ausstellungsstücke für ein privates Fotomuseum - selten gewordene Gelatinefilter. Sie sind mit den Jahren angelaufen und für fotografische Zwecke nicht mehr verwendbar. Wenn Sie Wünsche haben, schreiben Sie mir, ich schicke Ihnen dann eine Rechnung. Zwischenverkauf bleibt natürlich vorbehalten. Lieferung, wenn nicht anders gewünscht, als Warensendung oder per Brief. Falls PayPal-Zahlung gewünscht wird, muss als Einschreiben verschickt werden.


Das Kleinbild - Update 6/2015
Meine ursprünglich nur aus dem Bild einer Ur-Leica bestehende Kleinbild-Seite wurde neben Textaktualisierungen um einige Kameras ergänzt (u.a. Argus, Casca, Iloca). Dort finden Sie neben Wissenswertem über den 135er Kinofilm der Leica eine Katalogaufstellung von Kameras der 50er Jahre in 5 Gruppen, sortiert nach damaligen Kaufpreisen.
 Die Mär vom Kleinbild

Weshalb auch die Argus C3 aus den USA dabei ist, erklärt die zugehörige Beschreibung
Argus C3


Verloren, Vergessen ... ENNA-Objektive aus München
Beim neu erwachten Interesse an klassischen Objektiven wurden auch ENNA aus München wiederentdeckt. Ob sie - um bei Wolfang Petry's Songtext zu bleiben - auch zum Verlieben sind, mag ein Jeder für sich entscheiden. In jedem Fall steht München auch hier für hohe Verarbeitungs- und Abbildungsqualität, die sich nicht vor den bekannteren Marken verstecken muss.

Im Mai 2015 habe ich nun auch meine ENNA-Seite aktualisiert und mit einigen Fotos ergänzt.
 ENNA-Objektive aus München

Renaissance der Meyer-Objektive mit der Digitalfotografie
Eine noch vor 10 Jahren nicht unbedingt zu erwartende Wiederauferstehung erleben derzeit einige Meyer-Objektive. Verfolgt man entsprechende ebay-Auktionen, sind klassische Objektive seit geraumer Zeit echte (Preis-)Gewinner. Das kann nicht allein an der Zunahme sammlerischer Aktivitäten liegen....

Doch nicht nur deshalb gehört meine Meyer-Seite, die ich im April 2015 wieder aktualisiert und mit einigen Fotos ergänzt habe, zu den Beliebtesten meiner Website.
Zum Weiterlesen auf der
 Meyer-Objektivseite

Lichtschacht- und Prismensucher für die Exakta und Exa 1950-1987.
Als letzten Baustein meiner Exakta-Sucheraufstellung habe ich nun noch die ab 1961 produzierten klappbaren Lichtschachtsucher hinzugefügt. Sie werden überrascht sein, wie viele verschiedene Ausführungen dieses Allerweltszubehörs zur Exakta und Exa zu entdecken sind: 23 verschiedene Ausführungen des alten Lichtschachtsuchers (1950-1960) dazu 16 bei der neuen (1961-1987) und mehr als 30 Prismensuchertypen...
 Exakta Lichtschachtsucher
 Lichtschachtsucher neuer Bauart
 Exakta Prismensucher

Exa - die kleine Schwester
In der Exa-Rubrik hatte ich zuletzt die Ia/1b um zwei weitere seltene Ausführungen ergänzt. Aktuell (Dezember 2014) sind noch die beiden allerletzten EXA 35 hinzugekommen, ebenso wie einige Ergänzungen oder Korrekturen wo nötig. Das wird's dann wohl auch gewesen sein, mit Exa - mehr gibt es da nicht mehr zu berichten. Wer's besser weiß, mag mir schreiben...
 Exa - die kleine Schwester der Exakta

Spiegelreflex-Objektive von Schneider Kreuznach
Josef Schneider in Bad Kreuznach gehörte zu den Herstellern, die schon die erste Exakta 1933 mit Objektiven ausrüstete. In den 1950er Jahren hatte Schneider Kreuznach ein großes Objektivangebot für die Exakta und andere SLR-Kameras. Meine neueste Objektivseite stellt davon einen recht umfangreichen Querschnitt vor.

 Schneider-Objektive aus Bad Kreuznach

Spiegelreflex-Objektive von
C. A. Steinheil

C.A. Steinheil in München war einer der traditionsreichsten Objektivhersteller in Deutschland. Sein Gründer schuf schon 1826 eines der ersten Objektive, noch einige Jahre früher als Daguerre das erste Photo anfertigte. Spiegelreflexobjektive gibt es allerdings erst seit Anfang der 1950er Jahre. Diese gehörten dann aber zum Besten, was es weltweit zu kaufen gab. In meiner aktuellen Objektivseite finden Sie nahezu alle Steinheil-Objektive für die Exakta.

 Steiheil-Objektive aus München

Klassische Spiegelreflex-Objektive aus Göttingen
Nach der Headline "Vom Flugzeugobjektiv zum ISCORAMA-System" finden Sie ganz neu das Objektivprogramm der Göttinger Tochterfirma ISCO von Schneider Kreuznach für die Exakta. Sie werden überrascht sein, was dort geschaffen wurde, dabei habe ich beileibe noch nicht alle Konstruktionen erfassen können.
Wenn Sie also nach attraktivem historischen Zusatz für Ihre Digital-SLR Ausschau halten - bei ISCO werden Sie fündig, heute meist noch für wenig Geld.
Zum Weiterlesen auf der
 ISCO-Objektivseite

Belichtungsmesser, Exposuremeter. Update 09/2015
Für Teile meiner Belichtungsmesserabteilung gab es wieder eine Aktualisierung. Das Update 09/2014 beinhaltete die Gruppen Selen-Belichtungsmesser, Batteriebetriebene Belichtungsmesser, sowie Photometer, Aktinometer - chemische und optische Belichtungsmesser.
Nach dem Update finden Sie über 600 Belichtungsmesser, Tabellen u.a. Die Aufstellungen werden weiter ergänzt, um Fotos oder auch nur um Detailinfos erweitert. Es lohnt also, immer wieder hereinzuschauen.
Wenn Sie nach einem Beli suchen, von dem Sie nur den Namen kennen, hilft die "Link"-Tabelle weiter:
 Tabelle Belichtungsmesser - Update 09/2015

Lesenswert ist aber auch die Hauptseite mit viel Wissenswertem zum Thema.
 Belichtungsmesser Hauptseite
Dort finden Sie auch Links zu den Unterseiten:

 Photometer, Aktinometer - chemische und optische Belichtungsmesser (09/2014)

 Selen-Belichtungsmesser - Update 09/2015

 CdS-Belichtungsmesser u.a. (09/2015)

 Colormeter/Farbtemperaturmesser (09/2015)

 Belichtungstabellen, Belichtungsuhren (04/2015)


Exakta Varex VX / Exakta VX
Bislang nur als Übersichtsseite habe ich diese Rubrik komplett überarbeitet und mit Fotos der 3 VX-Modellvarianten ergänzt.
 Exakta Varex VX / Exakta VX

Makrofotografie
Quasi als Gegenstück zum Bokeh-Beitrag hier noch eine Empfehlung für die Nah- oder Makrofotografie mit Balgengeräten. Dafür sind scharfzeichnende und auf den Punkt korrigierte Objektive ideal. Man muss allerdings nicht unbedingt spezielle und teure Makroobjektive kaufen. Ein gutes Vergrößerungsobjektiv - wird oft und meist preiswert angeboten - erfüllt denselben Zweck! Mehr zum Thema Makrofotografie finden Sie in meiner Seite an folgenden Stellen:
NOVOFLEX
Makrofotografie mit Exakta und Exa
Makro- und Balgenobjektive

Exakta's Verwandtschaft
Nach den Erbfolgefragen habe ich auch die verwandtschaftlichen Beziehungen der Exakta geklärt. Als Mutter aller Spiegelreflexen ist sie zwar Urahn aller nachfolgenden SLR bis zum heutigen Tage. Doch sind die engeren Verwandten auch für Sammler ein attraktives Feld. Hier lernen Sie sie kennen, die Topcon, Miranda, Start, Interplan, Mamiya, Reflexa, Tower und noch die eine oder andere mehr.....
 Die puckligen Verwandten der Exakta

Die Erben der Exakta
Nach 35jähriger Bauzeit stellte der VEB Pentacon 1971 den Bau der klassischen Exakta ein. Doch war das noch nicht das Ende der Exakta - mehrere Nachfolger stritten sich um die Erbschaft. Hier lernen Sie sie alle kennen, die Exakta real, RTL's, HS, EDX, twin TL....
 Die wahre Exakta real und andere Erbschleicher

 Die Exakta RTL aus Dresden

Sucherlupen für Exakta + Exa
Meinen Exakta-Bereich habe ich um ein unscheinbares, aber wichtiges Teil ergänzt - die Einstell-Lupen für die Suchereinsätze. Sie werden nicht wenig überrascht sein, was es da so alles gegeben hat!
 Die Einstelllupen für Exakta und Exa

Sammlerkamera kaputt, was tun?
Zum Thema finden Sie auf der
 Reparaturseite
einen kurzen Bericht. Hier die Kontaktanschrift zu Sammlerkollege René van Bossum aus den Niederlanden, der bei Problemen mit alter Technik oft helfen kann.
rvbossum@gmail.com.

Literatur
Nach und nach sollen historische Prospekte, Zeitungsanzeigen und Ähnliches aufgenommen und auch zum Download angeboten werden.
Für den Anfang finden Sie hier den letzten Katalog der Exakta Camera Company, New York aus dem Jahr 1986 als PDF-Datei.

 Exakta US-Katalog 1986





Impressum:
Anbieter und Kontakt: Horst Neuhaus, 42329 Wuppertal; Telefax 0202/2731142; e-Mail hneuland@t-online.de
Posted 2007/02/15 - last updated 2016/11/30 - Copyright © 2007-2016 by Horst Neuhaus
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